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DSGVO · Datenschutzinformation

Datenschutzerklärung

Diese Information beschreibt, wie personenbezogene Daten bei der Nutzung der Website und der Software FD Verify verarbeitet werden. Sie ersetzt keine projektspezifische Datenschutzprüfung des Kunden für die von ihm getesteten Systeme.

1. Verantwortlicher

FDData
—
— —, Österreich
E-Mail: office@fddata.at

2. Welche Daten wir verarbeiten

Öffentliche Website

Beim Abruf können technisch notwendige Verbindungs- und Serverdaten verarbeitet werden, insbesondere Zeitpunkt, angeforderte Ressource, Browser-/Geräteinformationen sowie IP-Adresse bzw. daraus abgeleitete Sicherheitsdaten. Die öffentliche Website ist standardmäßig ohne Analyse- oder Marketing-Tracking ausgelegt.

Benutzerkonto und Firma

Verarbeitet werden Kontodaten wie E-Mail-Adresse, Anzeigename, Passwort-Hash, Firma/Workspace, Mitgliedschaften, Rollen, Session- und Sicherheitsinformationen sowie Audit-Ereignisse. Passwörter werden nicht im Klartext gespeichert.

Software-Projekte und Testkonfiguration

Hierzu zählen Projektnamen, Environments und Ziel-URLs, Testdefinitionen, Rollen/Testzwecke, Einstellungen, AI-Missionen sowie technische Konfigurationen.

Testgeräte

Bei gekoppelten Geräten können Geräte-ID, Installations-ID, Plattform, Browser/User-Agent, Bildschirm-/Viewport-Daten, Online-Status, Batteriezustand, Verbindungsart, Wake-/Fullscreen-Status, aktuelle Testaktivität und technische Fehler verarbeitet werden. Geräte werden einer Firma zugeordnet und können optional einem Software-Projekt zugewiesen werden.

Test-Credentials

Vom Kunden hinterlegte Testzugänge werden verschlüsselt gespeichert. Geheimnisse werden im laufenden Test nur soweit erforderlich entschlüsselt und sollen nicht in Reports oder regulären Logs erscheinen. Wir empfehlen dedizierte Testkonten mit minimal erforderlichen Rechten.

Runs, Reports und Evidence

Je nach Test können URLs, sichtbare UI-Texte, Formular-/Elementmetadaten, Aktionen, erwartete und tatsächliche Ergebnisse, Konsolen- und Netzwerkfehler, Timingdaten, DOM-/Seitenzustände sowie Screenshots gespeichert werden. Diese Inhalte können personenbezogene oder vertrauliche Daten aus dem getesteten System enthalten. Der Kunde ist für Testberechtigung, Auswahl geeigneter Testdaten und Datenminimierung verantwortlich.

3. Zwecke und Rechtsgrundlagen

  • Vertrag und vorvertragliche Maßnahmen (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO): Bereitstellung von Konto, Workspace, Tests, Reports und Support.
  • Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO): IT-Sicherheit, Missbrauchsvermeidung, Fehlerdiagnose, Stabilität und Nachweis administrativer Änderungen.
  • Gesetzliche Verpflichtungen (Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO): soweit handels-, steuer- oder sonstige gesetzliche Aufbewahrungspflichten bestehen.
  • Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO): nur soweit eine Verarbeitung ausdrücklich auf Einwilligung gestützt wird, etwa bei später optional aktivierten nicht notwendigen Tracking-Technologien.

4. Rolle bei Kundentestdaten

Für Konto-, Vertrags-, Sicherheits- und eigene Betriebsdaten ist der Betreiber von FD Verify regelmäßig selbst Verantwortlicher. Soweit ein Kunde über FD Verify Inhalte seiner eigenen Systeme, Mitarbeiter, Kunden oder sonstiger Betroffener testen und verarbeiten lässt, handelt FD Verify typischerweise im Auftrag des Kunden. Für solche Verarbeitung ist – soweit erforderlich – eine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DSGVO abzuschließen. Die Nutzung entbindet den Kunden nicht von seinen eigenen Informations-, Lösch-, Berechtigungs- und Sicherheitsverpflichtungen.

5. AI Explorer / externer AI-Anbieter

Wenn der AI Explorer aktiviert ist, werden zur Entscheidungsfindung ausgewählte, möglichst kompakte Informationen über Mission, Seitenzustand, sichtbare Elemente und Testhistorie an den konfigurierten AI-Anbieter OpenAI übertragen. Vollständige Rohlogs sollen nicht unnötig an das Modell gesendet werden. Kunden sollen keine sensiblen Produktivdaten in AI-Missionen verwenden, sofern dafür nicht eine geeignete Rechtsgrundlage, vertragliche Regelung und technische Schutzmaßnahme besteht. Bei Übermittlungen in Drittländer kommen die jeweils erforderlichen Garantien nach Kapitel V DSGVO zur Anwendung.

6. Hosting und Empfänger

Die Anwendung ist für Managed Node.js und MySQL bei Hostinger in der konfigurierten Hostingregion Europäische Union ausgelegt. Weitere Empfänger können – abhängig von aktivierten Funktionen – der AI-Anbieter, Infrastruktur-/E-Mail-/Push-Dienstleister oder technische Supportanbieter sein. Zugriff wird auf das für den jeweiligen Zweck erforderliche Maß beschränkt.

7. Cookies und lokale Speicherung

Nach dem Login wird das technisch notwendige Session-Cookie fdverify_session verwendet. Geräte speichern ihre lokale Geräte-/Installationskennung und nach dem QR-Pairing ein Geräte-Token im Browser-Speicher. Details stehen in der Cookie- und Storage-Information. Nicht notwendige Analyse- oder Marketing-Cookies sind standardmäßig deaktiviert.

8. Speicherdauer und Löschung

Daten werden nur so lange gespeichert, wie dies für Vertrag, Testhistorie, Sicherheit, Fehleranalyse oder gesetzliche Pflichten erforderlich ist. Runs, Reports und Evidence können vom Workspace verwaltet bzw. nach konfigurierten Aufbewahrungsregeln gelöscht werden. Sessions laufen zeitlich ab; kurzlebige QR-Pairing-Codes verfallen automatisch. Bei Vertragsende werden Kundendaten nach Ablauf erforderlicher Abwicklungs-, Sicherungs- und gesetzlicher Aufbewahrungsfristen gelöscht oder anonymisiert.

9. Sicherheit

FD Verify verwendet unter anderem rollenbasierte Tenant-Isolation, serverseitige Autorisierung, HttpOnly-Sessions, Login-Rate-Limits, verschlüsselte Test-Credentials, kurzlebige Pairing-Codes, dauerhafte Geräte-Token, Audit-Ereignisse sowie serverseitige AI-Capability-Prüfungen. Kein System kann absolute Sicherheit garantieren; Kunden sollen Testsysteme und Testkonten entsprechend begrenzen.

10. Rechte betroffener Personen

Betroffene Personen haben nach Maßgabe der DSGVO insbesondere Rechte auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung, Datenübertragbarkeit, Widerspruch sowie – bei einwilligungsbasierter Verarbeitung – Widerruf für die Zukunft. Anfragen können an office@fddata.at gerichtet werden.

11. Beschwerderecht

Es besteht das Recht auf Beschwerde bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde. In Österreich ist dies die Österreichische Datenschutzbehörde, Barichgasse 40–42, 1030 Wien, E-Mail: dsb@dsb.gv.at.

12. Änderungen

Diese Datenschutzerklärung wird angepasst, wenn sich Funktionen, Dienstleister oder Rechtslage wesentlich ändern. Bei relevanten Änderungen für bestehende Konten erfolgt eine angemessene Information.

Stand: 2026-08-23.

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